ANFAHRT

Demontage- und
Recycling-Zentrum

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GeschÄftsfelder > EAG-BEHANDLUNG

Umweltgerechte Demontage von EAGs

Die Rolle des D.R.Z im Rahmen der umweltgerechten Demontage von EAGs liegt in deren manueller Vorbehandlung, die sich aus 2 Arbeitsschritten zusammensetzt:

In der Schadstoffentfrachtung werden Bauteile mit potenziell gefährlichen Inhaltstoffen aus den EAGs ausgebaut, in dafür ausgestatteten Sammelgefäßen zwischengelagert und bei Erreichung entsprechender Losgrößen einer ordnungsgemäßen und umweltgerechten Entsorgung zugeführt. Der Gehalt an Schadstoffen betrug 2009 8,3 Tonnen oder 0,7% des gesamten Inputs. Den überwiegenden Anteil der ausgebauten gefährlichen Abfälle machen 47,2% Kondensatoren aus, der Rest setzt sich zusammen aus Batterien (15,8%), LCD (6,3%), Bleiakkumulatoren (28,9%) und Leuchtstoffröhren (1,8%). Nicht selten geht von Bauteilen, die schwer auffindbar sind, ein erhebliches Gefährdungspotential aus. Beispiele hierfür sind etwa Knopfzellenbatterien, die in einem auf einer Leiterplatte eines PCs angebrachten Bauteil eingeschweißt sind.

In der nachfolgenden Demontage werden die Bauteile, die nicht mehr für die oben genannten Zwecke verwendbar sind, in Wertstoff-(Misch)-Fraktionen zerlegt, dass deren optimale mechanische Auftrennung in Shredderbetrieben zur stofflichen Verwertung möglich wird.

Beispiele für Misch-Fraktionen sind Motore, Weissware, Mischschrott, Leiterplatten oder auch Kabel. Weitgehend rein können manuell Fe-Schrott, Kupfer, Aluminium, Edelstahl (Waschmaschinentrommeln) und Kunststoffe ausgebaut werden.

Je nach Geräteart sind dabei unterschiedliche Zerlegetiefen notwendig. Während ein schadstoffentfrachteter Großgerätetorsus, von dem die Kabel abgezwickt sind, relativ gut mechanisch aufbereitet werden kann, ist z.B. bei PCs eine tiefergehende manuelle Vorbehandlung notwendig. So enthalten die daraus ausgebauten Leiterplatten Edelmetalle, die in speziell dafür ausgelegten Shredderanlagen herausgetrennt werden.

Kontakt

Ihr D.R.Z Ansprechpartner für die EAG-Behandlung: Anton Stengeli

 

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